Archiv für Mai 2010

Alternative Jugendkultur in Segeberg – HaK

Wir do­ku­men­tie­ren einen Eintrag auf www.HotelAmKalkberg.de :

„Liebe Hak-Freunde,

wie einige ja vielleicht schon wissen war gestern ,den 19.05, eine Sitzung im Rathaus bei der es um die Zukunft des Hak’s ging.
Das Fazit ist erschütternt, denn leider wird der Vertrag nicht verlängert werden.

Das bedeutet das wir jetzt das Angagement von jedem benötigen, um ein neues Objekt zu finden, in dem wir das Hak weiter aufrecht erhalten können.
Hierzu könnt ihr euch Telefonisch oder per E-mail bei uns melden, wenn ihr eine realistische Location habt.
Die nötigen Kontaktdaten werden bis morgen unter dem Menüreiter „Kontakt“ freigegeben.

Wir müssen jetzt alle Zusammen arbeiten, damit das Hak weiter bestehen kann!

MFG
Euer Hak-Team“


Solidarisiert euch mit dem HaK !
Für Alternative Jugendkultur in Segeberg

Solidarität mit dem Buchladen Zapata

Wir do­ku­men­tie­ren eine PM des Kie­ler Buch­la­dens Za­pa­ta:

„Pres­se­mit­tei­lung des Buch­la­den Za­pa­ta

Der­Buch­la­den Za­pa­ta wurde er­neut Ziel eines nächt­li­chen­Na­zi­an­griffs.

Nochnicht ein­mal sind alle Schä­den des letz­ten An­griffs vom18.​02.​2010 be­sei­tigt, da flie­gen wei­te­re Stei­ne in die­S­chau­fens­ter­schei­ben im Jung­fern­stieg.

AmA­bend des 09.​05.​2010 gegen 23 Uhr 30 durch­bra­chen drei gro­ßeStei­ne, ge­wor­fen von drei Per­so­nen, die Schei­ben. Die Ge­walt des­Wurfs zer­brach nicht nur Glas, son­dern dies­mal wur­den auch Bü­cher­und Lam­pen im Laden zer­stört. Im Un­ter­schied zum letz­ten Mal­wur­den die Täter von meh­re­ren Per­so­nen ge­se­hen, als sie sich­schnell ent­fern­ten und in einem Auto weg­fuh­ren, des­sen Kenn­zei­chen­von einem der Zeu­gen er­kannt und der Po­li­zei mit­ge­teilt wurde.​Gerüch­ten zu­fol­ge ist ein Wagen mit die­sem Kenn­zei­chen­po­li­zei­lich be­kannt als Fahr­zeug aus der Na­zi-​Sze­ne.
Nicht­ganz zu­fäl­lig am Tag nach dem Jah­res­tag der Be­frei­ung vom­Fa­schis­mus am 08.​05.​1945 geht eine neue Welle der Ge­walt von der­brau­nen Szene in Kiel aus. Auch im Wohn­pro­jekt am Tim­mer­berg rich­te­te­die Zer­stö­rungs­wut der Nazis große Schä­den an, wie im­Buch­la­den grö­ße­re, als es bis­her je­mals der Fall war. Die­Ent­wick­lung zeigt, dass sich die Nazis immer si­che­rer füh­len un­d­mit immer stär­ke­rem Ge­walt­po­ten­ti­al vor­ge­hen: selbst vor­Schüs­sen mit schar­fer Waffe schreck­ten sie nicht zu­rück,als sie im Ja­nu­ar die Alte Meie­rei an­grif­fen. Doch die­ses Mal wieg­ten­sie sich zu sehr in Si­cher­heit: die re­la­tiv frühe Uhr­zeit, die­Zeu­gen, die so­fort die Po­li­zei rie­fen, und der be­kann­te Wagen las­sen­schlie­ßen, dass sie nicht un­ge­scho­ren da­von­kom­men wer­den. EineE­in­stel­lung der Er­mitt­lun­gen kann sich die Staats­an­walt­schaft in­die­sem Fall nicht leis­ten.
Die­Häu­fung der­ar­ti­ger Vor­komm­nis­se, die immer kür­ze­ren­Ab­stän­de da­zwi­schen und das an­stei­gen­de Ge­walt­po­ten­ti­al sind­Zei­chen einer Ent­wick­lung, der mehr als drin­gend und mit ver­ein­ten­Kräf­ten ent­ge­gen­ge­tre­ten wer­den muss. Nazis und ih­re­men­schen­ver­ach­ten­de „Welt­an­schau­ung“ haben in die­ser Ge­sell­schaft­nichts zu su­chen!

Kiel,09.​05.​2010 (us)“




kostenloser Counter
Poker Blog