Archiv für September 2009

Schwerer Brandanschlag in Schwarzenbek

Am 21. September 2009 ereignete sich in den frühen Morgenstunden in
Schwarzenbek ein schwerer Brandanschlag auf das „Feuerschloss“, ein
bekanntes Lokal in dieser Region. Dabei wurden auf dem Hof des Geländes
Fensterscheiben eingeschlagen und drei Molotovcocktails hineingeworfen,
welche zum Glück nicht zündeten.

Der mutmaßliche Täter meldete sich am folgenden Vormittag bei der Polizei
und einem Reporter der „Lübecker Nachrichten“ und erklärte seine
rassistische und rechtsradikale Einstellung als Motivation für diese Tat.
Ziel dieser hinterhältigen und verabscheuungswürdigen Aktion war es
anscheinend, den Betreiber iranischer Herkunft und seine Familie, welche
über dem Restaurant wohnen, zu ermorden. Am Gebäude entstand ein
Sachschaden. Die Polizei war bisher nicht im Stande, den oder die Täter
ausfindig zu machen, die Schleswig-Holsteinische Staatsschutzabteilung
wurde hinzugezogen.

Der Täter erklärte am Telefon weiterhin, dass „dies nur der Anfang war“
und dass er nicht alleine sei: „Wir sind mehrere, eine ganze Gruppe“.
Weiterhin forderte er „alle politischen“ auf, „etwas zu machen“. Im Laufe
des Tages wurden dann mehrere Drohungen gegen verschiedene Läden in
Schwarzenbek ausgesprochen, unter anderem „Istanbul Feinkost“ und „Döbap“.
Die Ankündigung, sie am folgenden Montagabend dann „plattzumachen“,
bewahrheitete sich glücklicherweise nicht, dennoch ist in nährerer Zukunft
mit neonaziistischen Aktionen in Schwarzenbek oder Umgebung zu rechnen.

Die neue Dimension der Naziaktivitäten in Schwarzenbek und dahingehend
auch im Kreis Hzgt. Lauenburg, welche im wahrsten Sinne des Wortes über
Nacht erreicht wurde, sind dabei mehr als erschreckend und in der Form
zuletzt vor 17 Jahren bei den Möllner Brandanschlägen 1992 vorgekommen.
Die gesamte Situation ist für alle Betroffenen mehr als beunruhigend, da
bisher nicht bekannt ist, welche Gruppe hinter dieser Tat steht. Bisher
war es in Schwarzenbek zu keiner vergleichbaren Situation gekommen,
organisierte Nazistrukturen waren hier bisher nicht vorhanden gewesen.

Das offensichtliche Ziel der Nazis sind dabei Mitmenschen nicht-deutscher
Herkunft, der Anrufer forderte unter anderem im Bekennertelefonat „Scheiss
Kanaken raus aus Schwarzenbek“.

Wir werden eine derartige Entwicklung hier im Kreis nicht hinnehmen und
rufen deshalb dazu auf, sich gegen die Attentäter und ihre
Einschüchterungs- und Mordversuche zu wehren und ihnen aktiv den Weg zu
verstellen, damit sich ein derartiger Anschlag (oder gar schlimmeres)
nicht erneut ereignen kann!
Wir sollten gemeinsam gegen diesen menschenverachtenden Abschaum kämpfen
und ihnen zeigen, dass sie in dieser Stadt und darüber hinaus nicht
willkommen sind!

Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen und werden uns dem rechten
Terror nicht beugen!

Kein Vergeben, kein Vergessen! – Nazistrukturen aufdecken und zerschlagen!
Kein Fussbreit den Faschisten!

Weitere Infos zu Gegenaktionen werden folgen.

Nochmal zur Erinnerung – Samstag Demo in Neumünster

Jetzt schlägt’s 13…

Antifaschistische Demonstration
Samstag 26. September
15 Uhr Hbf. Neumünster

Demo Flugblatt
antifanms.blogsport.de
Club88-Schliessen.tk

Nazigewalt in Lübeck!!! Heute (19.09) Demo!!!

Aufruf von „We can stop it! – Wir können Sie Stoppen!“ – Lübeck
Liebe Freund_innen,

am heutigen Tag kam es in Lübeck zu mehreren übergriffen von Seiten der Nazis. In der letzten Nacht wurde ein Plakat der Grünen mit einem Hakenkreuz beschmiert. Am Nachmittag kam es zu einem Angriff auf das Parteibüro der Linkspartei. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt.
Zudem ist die NPD heute mit einem Lautsprecherwagen durch Lübeck und Umland gefahren und verbreitete ihre menschenverachtenden Parolen. Dabei wurde ein Antifaschist auf der Autobahn fast von der Fahrbahn abgedrängt. Glücklicherweise hat diese Person den Angriff ohne Schaden überstanden.

Wieder einmal wurde uns eindrucksvoll vor Augen geführt, dass Faschismus politisches Verbrechertum ist und dieser gehört bekämpft.
Deshalb werden wir morgen gemeinsam auf der Straße gegen den Naziterror demonstrieren!

Treffpunkt: 16 Uhr auf der alternativen Tagungsstätte e.V. (Walli)

Ergänzung: Eben gerade hat eine Gruppe von sieben Nazis versucht die Walli anzugreifen

Kein Fussbreit den Faschisten!

Brandanschlag auf die KTS Freiburg

Bericht vom 09.09.2009

In der Nacht auf den 9. September wurde ein Brandanschlag auf das Autonome Zentrum KTS Freiburg verübt. Die Feuerwehr konnte den Brand gegen drei Uhr löschen, verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden in mehreren Räumen und an der Außenwand des Gebäudes.

Alles deutet auf einen von Nazis verübten Brandanschlag hin. Nach der Zerschlagung des NPD-Kreisverbandes Freiburg-Südlicher Oberrhein durch das Outing des Kreisvorsitzenden John Marlon Bürgel und den antifaschistischen Aktivitäten gegen den JN-Kader und Bombenbauer Thomas Baumann aus Weil am Rhein und seine Helfer Christoph Bauer, Thorsten Ziethen, Markus Walter, Dorian Schubert, Max Höckendorff, Kevin Hornig, Tobias Klormann und Julien Lagarde fordern Nazis im Internet unverhohlen Vergeltung.

So heißt es seit dem 29. August auf der Naziplattform Altermedia: „Der Südwesten aber, speziell die Region Freiburg, ist bislang noch unser Sorgenkind. Hier werden wir — und das wollen wir ehrlich zugeben — bisher von der Antifa fast nach belieben durch die Wildnis gehetzt. Und das muss sich dringend ändern! Wir müssen hier weitaus entschlossener und zielstrebiger vorgehen als dies in der Vergangenheit der Fall war.“

Neben der KTS war auch das gemeinsame Büro von ver.di und DGB Ziel der Anschlagspläne. Mittlerweile rücken aber auch Grüne und Linkspartei ins Visier der Nazis: „Mit dem KTS hätten wir dann auch schon mal einen ersten Ansatzpunkt. […] Ausserdem gibt es speziell in Freiburg natürlich auch noch viele Exponenten der Grünen oder der Linkspartei die man mal ansprechen kann. Und wenn man sowas macht, dann schwatzt man nicht darüber, sondern beisst die Zähne zusammen und tut es entschlossen und konsequent! Nicht reden, handeln!“

Südbadens Naziproblem darf nicht länger als Handeln einzelner Rechtsradikaler verharmlost werden. NPD und JN organisieren den braunen Terror, den die Kameradschaften auf die Straße tragen.

Kampf dem Faschismus!

Autonome Antifa Freiburg

„Knüppelbulle Namenlos“ zum Heulen bringen

Die Antifa Redsburg hat mal das neue Polizei Idetifikations system unter die Lupe genommen . . . . .
Prü­gel am Na­to­draht ge­hört zu mei‘m Er­fah­rungs­schatz und wie jeden Tag, der Pro­test er­stickt in Trä­nen­gas, wäh­rend Knüp­pel­bul­le Na­men­los mit Tonfa vor mir Trä­nen lacht (Chao­ze One & Mal Élevé – G8 il­le­gal)

Damit Knüp­pel­bul­le „Na­men­los“ dem­nächst mal aus einem an­de­ren Grund heult, haben wir für euch beim Lan­des­po­li­zei­tag das Kenn­zeich­nungs­sys­tem der Po­li­zei ab­ge­schrie­ben. Damit ist lange nicht jeder Cops zu iden­ti­fi­zie­ren, aber Über­grif­fe las­sen sich einem klei­ne­ren Per­so­nen­kreis (6-10 Per­so­nen) zu­ord­nen. Grup­pen-​ und Zug­füh­rer müss­ten damit sogar ein­wand­frei zu iden­ti­fi­zie­ren sein.
Polizei system
Die Kenn­zeich­nun­gen fin­det ihr auf dem Rü­cken oder hin­ten am Helm – cle­ver so an­ge­bracht, dass sie im Ge­tüm­mel nicht zu er­ken­nen sind, aber mit­ten­drin ist manch­mal lei­der schlech­ter als nur dabei.

Antifa Redsburg

11.09.09 NPD vs. Schanzenfest – Bericht

11.09.2009 / Hamburg:
Etwa 90 Anhänger_innen von NPD und parteiunabhängiger Neonaziszene versammelten sich am gestrigen Freitag am „Berliner Tor“ in der Hamburger Innenstadt, um gegen das am heutigen Samstag stattfindende „Schanzenfest“ zu demonstrieren. Massive Proteste von rund 3500 Gegendemonstrant_innen begleiteten die NPD Kundgebung. Die Veranstaltung der Neonazis begann mit erheblicher Verzögerung. Gegendemonstrant_innen hielten während der Anfahrt das Lautsprecherfahrzeug der NPD auf, woraufhin dieses erst gegen 20:30 Uhr die Veranstaltung erreichte. Bereits eine Stunde später, wurde die Kundgebung für beendet erklärt.


Kein Fussbreit den Faschisten!




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